Um das Potenzial von Daten über Unternehmensgrenzen hinaus auszuschöpfen, arbeitet der Mobility Data Space (MDS) an daten- und KI-basierten Lösungen. Der Fokus liegt dabei auf den Bereichen Mobilität, Transport und Logistik. Der MDS wird vom Bundesministerium für Verkehr (BMV) gefördert und arbeitet unter anderem mit Bosch zusammen.
MDS realisiert künftig daten- und KI-basierte Lösungen.
München, 18.02.2026
„Daten zu nutzen heißt, sie ganzheitlich zu verstehen – technisch, organisatorisch und strategisch. Das bedeutet auch, organisationsübergreifend Herausforderungen zu erkennen und Lösungen zu finden. Genau das wollen wir künftig zusammen mit dem Mobility Data Space angehen“, betont Dr. Minea Schwenk, Vice President Product Area Connected Map Services bei Bosch.
Auch Manfred Rauhmeier, Vorstand der acatech-Stiftung und Vertreter des Mehrheitsgesellschafters des MDS, ist überzeugt, dass solche starken Kooperationen essenziell sind, damit die globale Skalierung in der Datenökonomie gelingt. Dr. Judith Puttkammer, Director Business Development beim MDS, ergänzt: „Wir als Mobility Data Space fungieren als Enabler und schaffen mit unserer souveränen Dateninfrastruktur einen vertrauensvollen Rahmen für OEMs, Zulieferer und öffentliche Institutionen. Mit Bosch an der Seite gewinnen wir einen wertvollen Ankerpartner für unser Ökosystem“.
Datenservices zu Straßengefahren im MDS-Portal
Die ersten Datenprodukte von Bosch rund um sogenannte Connected Map Services werden aktuell als Datenangebote auf Nachfrage im Portal des MDS eingebunden. Mithilfe dieser Services etwa zu Straßengefahren (Road Hazard Services) können Unternehmen, Infrastrukturbetreiber sowie Städte und Kommunen gefährdete Fahrerinnen und Fahrer vorausschauend vor potenziellen Straßen, Verkehrs- und Wettergefahren warnen. „Durch unsere Road Hazard Services kann beispielsweise vor falschfahrenden Personen, vor schwierigen Straßenbedingungen wie Nässe oder gefrierender Glätte oder auch vor Straßenhindernissen wie Unfällen oder Baustellen gewarnt werden“, erläutert Matthias Dalmer, Senior Manager Data Access for Connected Map Services.
Darüber hinaus bietet Bosch in Echtzeit Informationen zu Geschwindigkeitsbegrenzungen an, die besonders wichtig für die Aktivierung und Verbesserung von Fahrerassistenzsystemen (ADAS-Systeme) sind.
Hohe Standards und organisationsübergreifende Wertschöpfung
Das Ökosystem des MDS profitiert von den höchsten Qualitätsstandards und verlässlichen Daten der Bosch Services. „Wir freuen uns besonders, dass Bosch in unserem Portal Datenservices bereitstellt, die durch ihre hohe Datenqualität z.B. auch im Bereich des autonomen Fahrens nutzbar sind“, bekräftigt Marc Augusto, Geschäftsführer des MDS.
Mit dem vielfältigen Datenportfolio und der gebündelten Kompetenz von Bosch und dem MDS können künftig unterschiedliche daten- und KI-basierte Lösungen im Mobilitätssektor umgesetzt werden. Die Partnerschaft ebnet damit den Weg für ein gestärktes Datenökosystem, das durch ein vertrauensvolles Miteinander organisationsübergreifende Wertschöpfung ermöglicht.



